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Leckeres und Gesundes

Wenn Pflanzen zur falschen Zeit am falschen Ort wachsen, werden sie als Unkraut bezeichnet. Entgegen ihrem schlechten Ruf haben Wildkräuter oder Begleitpflanzen, wie sie neutraler genannt werden, jedoch viele wichtige Funktionen im Ökosystem:

  • Sie sind als Pionierpflanzen oft die ersten, die eine kahle Fläche besiedeln und für andere Pflanzen wieder bewohnbar machen, indem sie den Boden durchwurzeln und vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Damit bieten sie einen Schutz gegen Erosion.

  • Manche Tierarten sind auf ihr Vorkommen angewiesen. So ernähren sich Schmetterlinge wie der Kleine Fuchs und das Tagpfauenauge mit Vorliebe von Brennnesseln.

  • In der Land- und Gartenwirtschaft finden sie ihre Anwendung in der biologischen Schädlingsbekämpfung, indem sie vielen Nützlingen Lebensraum bieten.

Wenn Sie solche Pflanzen in Ihrem Garten tolerieren, werden Sie nicht nur einen Gewinn bezüglich der Artenvielfalt verbuchen können. Einige Wildkräuter eignen sich auch sehr gut als Bereicherung für Ihren Menüplan oder können gar als Heilmittel eingesetzt werden.
Und nicht zuletzt bestechen viele Wildkräuter durch ihre Schönheit; es befinden sich richtige Missen unter den Kräutern. Erfreuen Sie sich daran!



Tipp

Löwenzahn-Aufstrich

500g Löwenzahnblüten, 2 grosse Zitronen, 2 L Wasser und 1kg Zucker

Löwenzahnblüten mit Wasser und abgeriebenen Zitronenschalen ca. 1 Stunde kochen. Danach wird der Sude abgeseiht und mit Zucker und Zitronensaft dick eingekocht. Anschliessend in Gläser füllen und gut verschliessen.